WER WIR SIND

Wir haben uns das Ziel gesetzt, u.a. das geplante Gewerbegebiet im Westen von Nieder-Eschbach, angrenzend an die Züricher Straße und die Anna-Lindh-Allee (gegenüber vom IKEA), zu verhindern. Wir sind eine Initiative von Bürgern, die auch weitere Bebauungen rund um unseren Frankfurter Stadtteil beeinflussen oder verhindern möchten.

Am 04. September 2020 fand eine Demonstration auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen vor Nieder-Eschbach statt, an der rund 500 Nieder Eschbacher teilnahmen. Dies war die erste große Aktion gegen die angedachte Bebauung. Bereits hier fand die spontane Gründung unserer Initiative statt, die sich daraufhin am 20. September 2020 das erste Mal im Darmstädter Hof traf. Jeder von uns konnte zahlreiche Gründe anführen, warum dieses angedachte Vorhaben keine Zukunft haben darf.

Bereits im September und Oktober 2020 haben wir als Bürgerinitiative viel bewegen können. Wir haben immer neue Mitstreiter und Fachleute hinzugewonnen und mit Hintergrundrecherchen, Sitzungsteilnahmen und Flyern, Basis-Arbeit betrieben. 

Wie wir hat auch der Ortsbeirat von Nieder Eschbach erst aus der Presse von dem geplanten Gewerbegebiet erfahren. Erfreulicherweise steht auch dieser fraktionsübergreifend einstimmig gegen das zusätzliche Gewerbegebiet in Nieder-Eschbach.

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Ein Teil  der  Fläche  ist  als  Ausgleichsfläche  für  die  geschaffenen  Gewerbegebiete  um  Ikea, Hornbach und Frischezentrum bestimmt und mit Steuergeldern renaturiert worden. Es wurde seiner Zeit den Bürgern versprochen, diese und die angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen als Grüngürtel und als Frischluftzone für Nieder-Eschbach unberührt zu lassen. Dies wurde im Koalitionsvertrag, Seite 28, Zeilen 1002 - 1009, festgehalten.

Wir sind uns einig, dass das Gebiet Naherholungsgebiet ist, in dem man spazieren, abschalten, Gassi gehen, Sport treiben, frische Luft schnappen, auf die Bäume klettern, Drachen steigen lassen und vieles Mehr unternehmen kann.

Wir sind keine kategorischen „Nein-Sager“, aber Nieder-Eschbach hat bereits für die Wohnbebauung und die Gewerbegebiete der 70er/80er Jahre und in den vergangenen Jahren viele Flächen hergeben müssen. Es kann unserer Ansicht nach nicht alles zubetoniert werden.

Um auf die Situation in Nieder-Eschbach aufmerksam zu machen und das Vorhaben zu verhindern, nehmen wir an verschiedenen Ausschusssitzungen im Römer teil, sammeln Informationen zu den klimatischen Einflüssen des geplanten Bauvorhabens sowie potentieller Alternativen aufgrund des aktuellen Leerstandes im näheren Umkreis, vor allem Frankfurt.

​Wir möchten wirklich kein weiteres Gewerbegebiet in Nieder-Eschbach!

Wir freuen uns über jede Unterstützung und auch über jeden, der einfach nur über unsere Newsletter informiert bleiben möchte oder uns bei den nächsten größeren Aktionen unterstützt. Daher freuen wir uns über weitere zahlreiche Kontaktaufnahmen über unsere Emailadresse (niedereschbachwehrtsich(a)gmail.com).

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